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Antworten auf Fragen, die wirklich gestellt werden
Keine Textfläche für Suchmaschinen, sondern Antworten, die man weiterschicken kann. Die Antwort steht jeweils am Anfang, die Begründung dahinter. Wo es auf Zahlen ankommt, steht das Datum dabei.
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Kurz beantwortet
Ab wann sollte man für ein Kind anfangen zu sparen?
Je früher, desto mehr übernimmt der Zinseszins die Arbeit. Wer ab der Geburt 18 Jahre lang spart, zahlt bei gleicher Endsumme deutlich weniger ein als jemand, der mit zehn anfängt. Wichtiger als der Startzeitpunkt ist aber, dass die Rate dauerhaft tragbar ist: ein Sparplan, der nach zwei Jahren wieder gekündigt wird, kostet Geld.
Was ist besser: Depot auf den Namen des Kindes oder auf den eigenen?
Beides hat einen Preis. Auf den Namen des Kindes laufen eigene Freibeträge, dafür gehört das Geld mit 18 rechtlich dem Kind, ohne Bedingung. Auf den eigenen Namen behalten Sie die Kontrolle, zahlen aber Steuern auf Erträge nach Ihren Verhältnissen. Zusätzlich kann angespartes Vermögen des Kindes BAföG und Sozialleistungen beeinflussen. Welche Variante passt, hängt davon ab, wofür das Geld gedacht ist.
Wie viel Kapitalertrag bleibt steuerfrei?
Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 Euro pro Person und Jahr, bei gemeinsam veranlagten Paaren bei 2.000 Euro; er ist seit 2023 unverändert (Stand Oktober 2026). Was darüber liegt, wird mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, dazu Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Den Pauschbetrag bekommt man nicht automatisch. Dafür braucht die Bank einen Freistellungsauftrag.
Zählt die eigene Firma als Altersvorsorge?
Nur, wenn sie sich zum richtigen Zeitpunkt zum erwarteten Preis verkaufen lässt. Das ist eine Wette auf einen einzigen Wert, der oft an einer einzigen Person hängt: Ihnen. Wer das Private vollständig an die Firma koppelt, hat kein zweites Standbein, wenn Branche, Gesundheit oder Markt nicht mitspielen.
Kommt die Rentenpflicht für Selbstständige?
Sie ist angekündigt, aber noch kein Gesetz. Im Juni 2026 hat die Bundesregierung erklärt, die Empfehlungen der Alterssicherungskommission umzusetzen, darunter eine Vorsorgepflicht für Selbstständige, im Gespräch ab 2027. Einen Gesetzentwurf gab es im Oktober 2026 noch nicht, Beitragshöhen und Übergangsfristen stehen nicht fest. Mehr dazu auf der Seite Altersvorsorge für Selbstständige.
Was bedeutet „gebundener Vermittler“ und warum steht das überall?
Es heißt, dass ich für bestimmte Gesellschaften vermittle und nicht den ganzen Markt vergleiche. Das ist eine Pflichtangabe, und sie gehört ins erste Gespräch, nicht ins Kleingedruckte. Welche Gesellschaften das sind, steht vollständig im Impressum. Wer eine Marktbreite über alle Anbieter will, braucht einen unabhängigen Makler oder eine Honorarberatung. Das sage ich auch so.
Was kostet eine Beratung bei Ihnen?
Sie zahlen mich nicht direkt. Ich arbeite auf Provisionsbasis für die Gesellschaften, für die ich zugelassen bin; die Vergütung steckt in den Produkten. Das Erstgespräch ist kostenlos und verpflichtet zu nichts. Welche Kosten in einem konkreten Vertrag stecken, gehört vor die Unterschrift, nicht danach.
Warum rechnen Ihre Rechner mit 4 Prozent?
Weil ich lieber zu niedrig ansetze als zu hoch. Deutsche Aktien haben über alle Zeiträume von 30 Jahren im Schnitt 8,8 Prozent im Jahr gebracht, im schlechtesten dieser Zeiträume 6,8 Prozent. Davon gehen aber noch Kosten, Steuern und Inflation ab. Als Vorhersage für ein einzelnes Jahr taugt jede Durchschnittszahl ohnehin nichts: Echte Märkte liefern +20 und −30 Prozent, der Schnitt entsteht erst über Jahrzehnte. Wer in beiden Rechnern einen anderen Wert einstellen will, kann das, bekommt aber diese Zahlen vorher zu lesen. Garantierte Renditen verspricht niemand seriös.
Muss ich meine bestehenden Verträge kündigen, wenn ich zu Ihnen komme?
Nein. Der erste Schritt ist durchsehen, was vorhanden ist. Alte Verträge haben manchmal Bedingungen, die es heute nicht mehr gibt. Die kündigt man nicht. Manchmal ist das Ergebnis eines Erstgesprächs, dass wenig zu tun ist.
Arbeiten Sie nur in Bamberg?
Ich bin in Bamberg (Zeppelinstr. 3) und berate deutschlandweit. Vor Ort treffe ich Menschen aus Bamberg, Hallstadt, Hirschaid, Forchheim, Erlangen, Nürnberg, Bayreuth, Coburg, Schweinfurt und Würzburg. Alles weiter weg läuft per Video.
Allgemeine Informationen, keine Anlageberatung und keine Steuerberatung im Einzelfall. Steuerliche Fragen gehören zum Steuerberater.
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