Für Familien
Vermögensaufbau für Kinder
Die meisten Eltern legen längst etwas zurück. Die Frage ist selten, ob genug. Die Frage ist, ob es das Richtige ist. Und was passiert, wenn das Leben dazwischenkommt.
Warum Sparen allein oft nicht reicht
Wer heute für ein Kind spart, spart meistens auf ein Ziel 15 bis 20 Jahre in der Zukunft: Ausbildung, Führerschein, erste eigene Wohnung, vielleicht ein Studium im Ausland. Über so einen Zeitraum passieren zwei Dinge gleichzeitig. Das Geld kann wachsen. Und es verliert an Kaufkraft.
Ein Sparbuch löst nur die eine Hälfte. Deshalb geht es im Gespräch selten darum, noch einen Vertrag abzuschließen, sondern darum, drei Fragen zu klären: Wofür ist das Geld gedacht? Wann soll es verfügbar sein? Und was passiert mit dem Plan, wenn ein Einkommen wegfällt?
Was wir üblicherweise durchgehen
- Das Ziel zuerst. Ein Betrag ohne Zweck lässt sich nicht planen. „Etwas für später“ und „Eigenkapital mit 25“ führen zu verschiedenen Lösungen.
- Was schon da ist. Bestehende Sparpläne, Versicherungen, Bausparverträge, Geschenke von Großeltern. Oft ist mehr vorhanden, als in der Erinnerung ist.
- Wer worauf zugreifen darf. Konto auf Elternnamen oder Kindesnamen, und was das steuerlich und rechtlich bedeutet.
- Der Notfall. Ein Vermögensplan, der nur funktioniert, solange beide Eltern arbeiten, ist kein Plan, sondern eine Hoffnung.
- Flexibilität. Was passiert, wenn Sie zwei Jahre weniger einzahlen können?
Erstgespräch vereinbaren Ratgeber dazu lesen
Häufige Fragen
Ab welchem Betrag lohnt sich das?
Es gibt keine Untergrenze, ab der es sinnvoll wird. Entscheidender als die Höhe ist die Laufzeit: 25 Euro über 18 Jahre bringen mehr als 100 Euro über vier Jahre.
Soll das Geld auf den Namen des Kindes laufen?
Das hat Vor- und Nachteile. Auf den Namen des Kindes gibt es steuerliche Freibeträge, aber das Geld gehört dann rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 zur freien Verfügung. Was besser passt, hängt davon ab, wofür das Geld gedacht ist.
Was ist mit dem bestehenden Sparbuch?
Ein Sparbuch verliert bei Inflation real an Wert. Als Notgroschen hat es seinen Platz, als Vermögensaufbau über 18 Jahre selten.
Ausführlich nachlesen: Wie viel sollte ich für mein Kind sparen? Warum die Laufzeit mehr bringt als die Rate. Und auf wessen Namen das Depot laufen sollte.
Kontakt
Erstgespräch vereinbaren
Sagen Sie mir kurz, worum es geht. Ich melde mich werktags innerhalb von 48 Stunden und schlage Ihnen einen Termin vor. Vor Ort in Bamberg oder per Video.